Rezepte aus der Quarantäne

#10_Krabbensuppe

Die Suppe reicht für 6 Personen. So viele Mitglieder sind in Zeiten der Quarantäne wohl selten in einem Haushalt anzutreffen, aber man kann das Ganze ja auch auf die vorhandene Personenzahl herunterrechnen. So genau nehme ich es mit den Mengen sowieso nie und schmecken tut es immer.

Man nehme 1 kg frische Krabben und pule sie genüsslich im Kreise der Familie (aber nicht zuviel naschen!). Das Krabbenfleisch bewahre man in einer Deckelschüssel bis kurz vor dem Servieren auf. Die Schalen + ½ Teelöffel Kümmelkörner werden in einem Topf mit 1½ l kaltem Wasser aufgesetzt, ca. 5 Minuten gekocht und dann durch ein Sieb gegossen.

Die Schalen dürfen anschließend in den Müll wandern – die Brühe ist die Grundlage für unsere Suppe.

Das brauchst du

  • 1 Würfel Langbein-Hummer- oder Krebspaste aus dem Fischgeschäft (notfalls auch ohne)
  • 1½ große Salatgurken
  • Salz und Pfeffer nach Wahl (vorsichtig mit dem Salz!)
  • 2 Becher Sahne (200 g) flüssig
  • nach Bedarf etwas geschlagene Sahne für die „Haube"

So geht‘s

  • Langbein-Würfel, Salz und Pfeffer in die Krabben-Brühe geben und aufkochen.
  • Die Gurken längs halbieren, entkernen, in kleine Würfel schneiden.
  • Gurken in der Brühe weichkochen.
  • Anschließend den Becher Sahne hinzugeben.
  • Die restliche Sahne steifschlagen und als Sahnehaube beim Anrichten auf die Suppe geben.
  • Mehl mit Backpulver, Zucker und Salz vermischen.

Wenn die Gäste am Tisch sitzen, werden die Krabben in die vorgewärmten Teller gegeben und mit der Suppe übergossen und mit einer Sahnehaube gekrönt.
Das Krabbenpulen ist der Hauptspaß. Und wenn es auf dem lokalen Markt keine frischen Krabben geben sollte, kann man sie sicherlich auch im Fischfachgeschäft bestellen.

Gutes Gelingen und viel Spaß!
Monika Lühmann


Monika Lühmann ist Autorin des Buches „Ach was Paris“.

Das große Bild oben ist von Freiburgerin84 via pixelio.de. Vielen Dank!