Das Spiel ihres Lebens!

Wie junge Fußballer heute trainieren

Die Zukunft des Fußballs liegt in seinem Nachwuchs – wie aber trainieren und spielen die heute 10-, 12-, 14- und 16-Jährigen das Spiel der Spiele? Wo bleibt die Liebe zum Ball, wenn sie in das große Rad der Ausbildungssysteme und der vielen Interessen geraten?

»Train to have fun – train to understand the game – train to compete – train to win« – erst ganz am Ende der Ausbildung der jungen Fußballer steht beim FC Valencia das Gewinnen; ähnlich ist es beim FC Barcelona. Ist das ein guter Ausbildungsansatz? Immerhin steht der spanische Fußball ja nicht ganz schlecht da… der deutsche Fußball aber eben auch nicht. Wie wird bei uns trainiert? Wie funktioniert das Ausbildungssystem? Wer trainiert wie? Und was meinen die Jungen und Mädchen selbst dazu?

Ralf Lorenzen und Jörg Marwedel sind selbst Kicker, und sie sind Journalisten (zdf.sport.de, taz, Süddeutsche Zeitung). In ihren Jobs berichten beide über die deutsche Bundesliga, jetzt haben sie sich ein Jahr Zeit genommen, um im Jugendfußball zu recherchieren. Sie waren bei den ›kleinen‹ Vereinen und den großen Proficlubs, in den DFB-Stützpunkten und bei den Auswahlmannschaften. Sie haben Spiele gesehen, Training beobachtet. Sie haben mit jungen Spielerinnen und Spielern gesprochen, mit Trainern, Analysten, Scouts, Beratern, Sportdirektoren, Psychologen, Eltern…

Die Liebe zum Ball – wo bleibt sie im aktuellen System Jugendfußball? Überlebt sie, ist sie gar der entscheidende Ausgangspunkt? Oder obsiegt eine neue deutsche Fußball-Ingenieurskunst? Wie geht es wirklich zu in der neuen ›Schule der Nation‹, die, gemessen an den Zahlen, der Jugendfußball schon lange ist? Wie sind sie, die nächsten Weltmeister? Gespräche mit Horst Hrubesch, Fabian Boll, Christofer Clemens, Stephan Kerber, Lewis Holtby, Tobias Süveges, Uwe Harttgen, Hannes Winzer, Yvo und Nic Kühn u.v.m.

(Alle Fotos in diesem Beitrag: Andreas Fromm)