Hamburg, der Norden, die Möwen: Mona Harry

Irgendwas mit Möwen

Zu Mona Harry später mehr. Jetzt aber erstmal zu allen anderen: Irgendwas mit Möwen - denn dieses Buch ist ganz neu!

„Irgendwas mit Möwen“ ist zunächst einmal eine Lesebühne. Eine Slam-Lesebühne. Also ein Ort, an dem ein festes AutorInnen-Ensemble selbstverfasste Texte vorträgt. Ähnlich wie beim Poetry Slam, allerdings mit Verzicht auf Wettbewerb und Regelwerk. Dabei ist völlig egal, um welche literarische Gattung oder welchen Stil es sich handelt: Lyrik oder Prosa, ernst oder komisch, gereimt oder erzählt, Wahrheit oder himmelhochjauchzendes Seemannsgarn. Dabei sind die Themen und Stile so vielfältig wie die Menschen, aus denen diese Lesebühne besteht.

Das Buch dazu ist der Versuch, „Irgendwas mit Möwen“ im Buch format abzubilden. Eine Einladung zu einer Lesebühnen-Show, die nicht auf einer Bühne, sondern in den Köpfen unserer Leserinnen und Leser stattfindet.

„Irgendwas mit Möwen“, das sind Björn Högsdal, Selina Seemann, Helge Albrecht, Michel Kühn, Victoria Helene Bergemann, Florian Hacke, Mona Harry, Björn H. Katzur und Stefan Schwarck.


Hier geht’s zu unserem Film.


Hamburg und andere Gelegenheiten

Mona Harry – Slam-Poetin, Reisepoetin, neue Stimme. Ihre ersten Bücher sind bei uns erschienen, das jüngste: HAMBURG UND ANDERE GELEGENHEITEN. Sprudelnd wie immer schreibt und zeichnet sie vom Leben und vom Lieben, vom Staunen und vom Lachen - und jetzt auch über ihre Heimatstadt.

Stadt im Hafen

Weit nördlich des Südens
Und südlich von noch weiter im Norden
Hat eine Stadt im Hafen festgemacht
Ist sesshaft geworden
Hat sich Landgang verschafft

Dort liegt diese Stadt nun vor Anker
Bei Tag und bei Nacht
Bei Sonne, bei Nebel, bei Regen
Sieht sie der Elbe zu
beim Kommen und beim Gehen
(...)

Mona Harry ist weithin bekannt als Slam-Poetin – sie ist ein zentraler Teil der großen deutschprachigen Slam-Szene. Hamburg ist der Knotenpunkt dieser Szene. Mona Harry veranstaltet selbst regelmäßig Slams in Hamburg und tritt selbst überall im deutschsprachigen Raum auf.

„Mona Harry sprudelt. Aus ihr fließen die Worte nur so heraus. Sie überschlagen sich fast. Und doch will und muss jedes einzelne gehört werden. Denn das, was Mona sagt, ist schön. Nicht, weil es besonders nett ist (aber auch). Nicht, weil es besonders schlau ist (aber auch). Das Zuhören lohnt sich vor allem, weil das, was Mona sagt, ein Kunstwerk ist.“ (Hamburger Abendblatt)

(...)
Mit ihr sitzen Fernweh und Heimweh
Hand in Hand am Hafen
Und erzählen einander von früher

Diese Stadt ist zusammengesetzt aus Gegensätzen
Die sich nicht miteinander auseinandersetzen
Sie besteht aus einer Ansammlung von Richtungen
Aus Menschen, Gebäuden, Geschichten und Dichtungen
(...)


Norden und andere Richtungen

Trotz ihres neuen Buches HAMBURG sagt Mona Harry von sich selbst, sie sei eher eine Poetin für das Land denn eine Poetin für die Stadt. Jedenfalls sind ihre Veranstaltungen (solo oder mit anderen) ‚auf dem Dorf‘ knallvoll ...Und so richtig bekannt geworden ist sie ja ohnehin mit ihrer "Liebeserklärung an den Norden".

„Autobiografische Züge sind bei ihr unverkennbar, Wortwitz und pointierte Vortragsweise bemerkenswert, wenn sie schelmisch deklamiert ...“ (Schleswig-Holsteinische Zeitung)


„Vor allem aber traut sie sich, im bayrischen Deggendorf ausgiebig auf den Süden zu schimpfen. Das macht sie so charmant und wortgewandt, dass sogar die Bayern lachen müssen.“ (Die Welt)

Mona Harry bietet im Rahmen der Lehrerfortbldung auch Kurse und Veranstaltungen zum Thema „Philophieren mit Kindern“‘, u.a. auch in Zusammenarbeit mit dem Altonaer Museum in Hamburg.


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www.monaharry.de